Eine gute Bewässerungsanlage beginnt nicht mit dem ersten Spatenstich, sondern mit einer gründlichen Bestandsaufnahme. Wasserdruck, Volumen, Boden und Pflanzenbedarf geben die Technik vor.

Erst wenn Wasseranschluss, Druck und Gartenbereiche feststehen, lassen sich Regner, Tropfleitungen und Steuerung sinnvoll platzieren.
Druck und Volumen geben den Rahmen für die Anlage vor.
Rasen, Beete und Schattenbereiche werden getrennt gedacht.
Wartung und Einwinterung werden schon in der Planung berücksichtigt.
1. Wasserquelle und Druck prüfen
Zuerst messen wir, wie viel Wasser wirklich zur Verfügung steht. Der statische Druck allein sagt wenig. Es zählt, wie viele Liter pro Minute unter Last ankommen.
- Außenwasserhahn oder Hausanschluss prüfen
- Volumenstrom messen
- Leitungswege und Höhenunterschiede betrachten
- Brunnen oder Pumpe bei Bedarf einplanen
2. Garten in sinnvolle Zonen aufteilen
Rasen, Beete, Hecken und Kübelpflanzen brauchen unterschiedliche Wassermengen. Deshalb planen und steuern wir sie getrennt.
3. Steuerung und Wartung mitdenken
Eine App-Steuerung ist praktisch, aber nur, wenn die Zonen mit ihren Ventilen und Sensoren durchdacht geplant sind. Die Technik muss zugänglich bleiben, damit Wartung und Einwinterung später leicht von der Hand gehen.
4. Von der Planung zur Installation
Nach der Planung folgen Leitungsführung, Ventilboxen, Regnerpositionen und die Programmierung. In vielen Hausgärten dauert die Montage ein bis drei Arbeitstage, je nach Fläche und Boden.



