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Kosten

Was kostet eine Bewässerungsanlage?

Richtwerte für automatische Gartenbewässerung: Material, Installation, laufende Kosten und was den Preis wirklich beeinflusst.

7 MinutenAktualisiert: Mai 2026Praxiswissen von DWB
Garten mit mehreren Bewässerungszonen und integrierter Technik

Was eine Bewässerungsanlage kostet, entscheidet nicht die Quadratmeterzahl allein. Den Ausschlag geben Wasserdruck, Zahl der Zonen, Leitungswege, Steuerung und Boden - und ob ein Brunnen oder eine Pumpe dazukommt.

Garten mit Bewässerungszonen und laufenden Regnern
Kosten im Blick
Erst vor Ort wird die Anlage wirklich kalkulierbar.

Fläche, Wasserdruck, Leitungswege und Zonen wiegen schwerer als die reine Quadratmeterzahl.

Fläche

Rasen, Beete und Hecken brauchen unterschiedliche Wassermengen.

Zonen

Mehr Zonen bedeuten bessere Verteilung, aber auch mehr Technik.

Technik

Steuerung, Pumpe und Sensorik bestimmen Komfort und laufende Kosten.

Richtwerte für typische Hausgärten

Beispiel-Anker: Für eine Bewässerungsanlage um 300 m² gelten die Richtwerte unserer Gartenbewässerung als grobe Orientierung. Kleine Gartenanlagen starten ab ca. 2.000 €, typische Hausgärten ab ca. 3.500 € und größere oder komplexere Anlagen ab ca. 5.000 €. Die genannten Preise gelten inkl. Planung; der Preis hängt von Wasserdruck und Wasservolumen ab. Alle Angaben verstehen sich zzgl. der aktuell gültigen MwSt.

Diese Werte ersetzen keine Begehung. Zwei gleich große Gärten können technisch völlig verschieden sein - je nach Wasserdruck, Zonen, Leitungswegen, Boden, Wasserquelle und gewünschter Steuerung.

Kleine Gartenanlageab ca. 2.000 € zzgl. der aktuell gültigen MwSt.
Typischer Hausgartenab ca. 3.500 € zzgl. der aktuell gültigen MwSt.
Großer oder komplexer Gartenab ca. 5.000 € zzgl. der aktuell gültigen MwSt.
Jährliche Wartungabhängig von Anlage und Umfang

Was den Preis wirklich beeinflusst

Die teuersten Fehler entstehen, wenn ohne Druckmessung geplant wird. Dann laufen zu viele Regner gleichzeitig, Zonen müssen nachträglich getrennt werden oder die Pumpe ist für die Anlage zu schwach.

  • Wasserdruck und verfügbare Wassermenge am Anschluss
  • Anzahl der Bewässerungszonen für Rasen, Beete und Hecken
  • Leitungswege, Bodenverhältnisse und vorhandene Gartenstruktur
  • Steuerung per App, Sensorik und Einbindung einer Pumpe
  • Wartung, Einwinterung und Zugänglichkeit der Technik

Warum eine Begehung vor Ort fast immer Geld spart

Ein belastbares Angebot entsteht erst, nachdem wir gemessen und den Garten gesehen haben. Dann zeigt sich, ob der vorhandene Wasseranschluss reicht, ob ein Brunnen sinnvoll ist und welche Bereiche eine eigene Zone brauchen.

Beim Termin vor Ort messen wir Wasserdruck und sehen uns Fläche, Boden und Nutzung an. Danach beziffern wir den Aufwand deutlich genauer.

Laufende Kosten im Betrieb

Im laufenden Betrieb zählen vor allem drei Posten: Wasserverbrauch, Strom für Pumpe und Steuerung sowie die saisonale Wartung. Zur Orientierung dienen folgende Branchen-Richtwerte:

Wasserverbrauch typischer Hausgartenca. 30-80 m³ pro Saison (April-September)
Trinkwasser-Kosten Hessen/Rheinland-Pfalzca. 4-6 EUR pro m³ inkl. Abwasser (je nach Versorger)
Strom für Pumpe und Steuerungtypisch 30-80 EUR pro Saison (je nach Pumpenleistung und Laufzeit)
Saisonale Wartungabhängig von Anlage und Umfang - Frühjahrsstart und Einwinterung sind die häufigsten Posten

Eine gut geplante Anlage spart beim Wasserverbrauch spürbar: Sie bewässert morgens oder nachts gezielt und Zone für Zone, statt großflächig zu übergießen. Wer Brunnenwasser nutzt, spart die Trinkwasserkosten - dafür wiegen die Stromkosten der Pumpe schwerer.

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