Was eine Bewässerungsanlage kostet, entscheidet nicht die Quadratmeterzahl allein. Den Ausschlag geben Wasserdruck, Zahl der Zonen, Leitungswege, Steuerung und Boden - und ob ein Brunnen oder eine Pumpe dazukommt.

Fläche, Wasserdruck, Leitungswege und Zonen wiegen schwerer als die reine Quadratmeterzahl.
Rasen, Beete und Hecken brauchen unterschiedliche Wassermengen.
Mehr Zonen bedeuten bessere Verteilung, aber auch mehr Technik.
Steuerung, Pumpe und Sensorik bestimmen Komfort und laufende Kosten.
Richtwerte für typische Hausgärten
Beispiel-Anker: Für eine Bewässerungsanlage um 300 m² gelten die Richtwerte unserer Gartenbewässerung als grobe Orientierung. Kleine Gartenanlagen starten ab ca. 2.000 €, typische Hausgärten ab ca. 3.500 € und größere oder komplexere Anlagen ab ca. 5.000 €. Die genannten Preise gelten inkl. Planung; der Preis hängt von Wasserdruck und Wasservolumen ab. Alle Angaben verstehen sich zzgl. der aktuell gültigen MwSt.
Diese Werte ersetzen keine Begehung. Zwei gleich große Gärten können technisch völlig verschieden sein - je nach Wasserdruck, Zonen, Leitungswegen, Boden, Wasserquelle und gewünschter Steuerung.
Was den Preis wirklich beeinflusst
Die teuersten Fehler entstehen, wenn ohne Druckmessung geplant wird. Dann laufen zu viele Regner gleichzeitig, Zonen müssen nachträglich getrennt werden oder die Pumpe ist für die Anlage zu schwach.
- Wasserdruck und verfügbare Wassermenge am Anschluss
- Anzahl der Bewässerungszonen für Rasen, Beete und Hecken
- Leitungswege, Bodenverhältnisse und vorhandene Gartenstruktur
- Steuerung per App, Sensorik und Einbindung einer Pumpe
- Wartung, Einwinterung und Zugänglichkeit der Technik
Warum eine Begehung vor Ort fast immer Geld spart
Ein belastbares Angebot entsteht erst, nachdem wir gemessen und den Garten gesehen haben. Dann zeigt sich, ob der vorhandene Wasseranschluss reicht, ob ein Brunnen sinnvoll ist und welche Bereiche eine eigene Zone brauchen.
Laufende Kosten im Betrieb
Im laufenden Betrieb zählen vor allem drei Posten: Wasserverbrauch, Strom für Pumpe und Steuerung sowie die saisonale Wartung. Zur Orientierung dienen folgende Branchen-Richtwerte:
Eine gut geplante Anlage spart beim Wasserverbrauch spürbar: Sie bewässert morgens oder nachts gezielt und Zone für Zone, statt großflächig zu übergießen. Wer Brunnenwasser nutzt, spart die Trinkwasserkosten - dafür wiegen die Stromkosten der Pumpe schwerer.



